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...wie ein Fußballer das Radfahren lernt



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Am Anfang war nichts...
Der Weg auf's Rad


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel...

...was aber, wenn das letzte Spiel längst gelaufen ist? Wenn du nach 35 Jahren Kicken und etlichen Verletzungen wirkliich nicht mehr kannst? Klar gibt es Alternativen, dem Sport treu zu bleiben. Schiri zum Beispiel...
Hab ich versucht, aber jeder C-Liga-Kicker kennt die Regeln besser als ein ausgebildeter Unparteiischer. Das macht dann auch nicht wirklich Spaß. Vor allem dann nicht, wenn diese auch noch glauben, sie könnten tatsächlich Fußball spielen, aber nie auch nur eine Spiel in höheren Ligen gespielt haben. Nach knapp 5 Jahren hab ich es dann aufgegeben. Erstens machte es keinen Spaß mehr und zweitens konnte ich meine Sonntage besser verbringen, als mir ständig Meckereien anzuhören...
Was aber tun? Ich hab ja ständig Sport gemacht und sogar mal Landesliga gespielt. Einfach so nichts mehr machen konnte nicht der richtige Weg sein. Mir fehlte nur eine passende Idee. Drei lange Jahre tat ich also wirklich nichts, was annähernd mit Sport zu tun hatte. Bis zu dem Tag, an dem Hartmut, also mein Nachbar, mit mir ne Runde radeln wollte.

Das war irgendwann im Jahr 2009. Ich fuhr damals ein billiges Rad vom Discounter, dachte an lockere 20 km und sagte dem zu. Am Ende des Tages standen 45 km auf dem Tacho, mir tat mein Hintern weh und ich hatte am nächsten Tag Muskelkater ohne Ende. Dennoch ließ ich mich zu weiteren Touren überreden. Allerdings war mein "Material" für diese Art von Radtouren eher mäßig geeignet. Ich brauchte was Neues, richtig Gutes. Also besuchte ich den Nachbarn mal bei seiner Arbeit. Nach ungefähr drei Stunden Beratung hatte ich ein neues Treckingrad:

Stevens Primera Lux, in weiß (siehe Foto o.l.)

Mal was richtig Gutes...
Hydraulikbremsen, 30 Gänge, Federgabel, Klickpedale etc. Damit bin ich direkt vom Laden nach Hause gefahren und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus. Im Vergleich zu meinem "Trecker" war das hier ein Ferrari. Spätestens ab da war ich mir sicher, mich richtig entschieden zu haben. Man sollte am Fahrrad nicht sparen, es lohnt sich allemal...

Während ein durchschnittlicher Radfahrer knapp 300 km pro Jahr fährt, fahre ich mittlerweile zwischen 3000 - 5000 km. So ne schöne Tour ist auch nicht mehr nur 45 km lang sondern geht auch mal locker auf über 100 km und gerne auch ne ganze Woche mit 600 - 700 km oder auch noch weiter...

Unter der Kategorie Radreisen findet ihr meine schönsten Touren mit dem Nachbarn.
Das Highlight ist natürlich die Mallorcareise 2016 (und folgende...). Dem muss man ein eigenes Kapitel widmen.

Literaturtips

Dicker Mann auf dünnen Reifen
Ulf Henning
Buch (Taschenbuch) / E-Book
ISBN 978-3-936973-58-7
Verlag: Covadonga Verlag


Herausforderung Race Across America
Dr. Michael Nehls
Buch (Kunststoffeinband)
ISBN 978-3-9814048-5-2
Verlag: Mental Enterprises